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Montag, 12 Januar 2026 21:54

Hockey: Herren im Abstiegskampf angekommen

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Das neue Jahr beginnt für das Herrenteam so, wie das alte Jahr endete – mit zwei Niederlagen.

Damit muss man nicht nur von einem Fehlstart in 2026 sprechen, sondern auch vom neuen Saisonziel: dem Klassenerhalt. Denn der FHTC zog beim ESV Dresden II (4:6) den Kürzeren und kassierte beim Tabellenführer Post SV Chemnitz mit 1:7 nicht nur eine deutliche, sondern auch die siebente Niederlage der laufenden Saison. In der Tabelle wird der FHTC folglich auf den vorletzten Tabellenrang sechs durchgereicht.

„Wir ärgern uns über die zwei Niederlagen“, fasste Youngster Felix Wochnik zusammen. „Wir wollten in Dresden das Ruder rumreißen und hatten fast alle Mann an Bord“, so der 17-Jährige. Immerhin: Wochnik selbst war es, der den FHTC gegen Dresden in Führung brachte - mit seinem ersten Treffer im Herrendress. „Da war ich erleichtert, endlich hat es geklappt.“ Dank Max Müllers neuntem Saisontreffer ging der FHTC auch mit Führung in die Halbzeitpause, Dresden glich zwischendurch aus. „Nach dem Seitenwechsel ging es ausgeglichen bis zum 4:4 weiter“, beschrieb Wochnik die folgenden 30 Spielminuten. „Aber dann bekommen wir wieder zwei blöde Gegentreffer und stehen am Ende mit leeren Händen da, einen Punkt hätte uns gut zu Gesicht gestanden.“ Beim Spitzenreiter Chemnitz war nichts zu holen. Wochnik gelang zwar der zweite Saisontreffer. “Wir haben nicht schlecht gespielt, aber wenn Du drei Kisten in Folge kassierst, hilft das nicht unbedingt der Stimmung im Team“, konstatiert der Stürmer. Wochniks Treffer zum 3:1 schien zumindest ein bisschen Hoffnung aufkeimen zu lassen. Aber weitere Treffer gelangen dem FHTC nicht. 

Noch neun Punkte können die Gelb-schwarzen einfahren, die direkten Konkurrenten Erfurter HC blicken auf mögliche 18 Zähler und HCLG Leipzig könnte 15 Punkte holen. Gegen beide Teams muss der FHTC noch ran. Es bedarf also eines gemeinsamen Kraftakts, um am Ende das Ruder wirklich noch herumzureißen – Damit nicht das Ziel des ursprünglich angestrebten Treppchenplatz am Ende gar noch in einen Abstiegsplatz zusammengestutzt werden muss.